Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim e.V.
meistens auf der Webseite über Suchkriterien, wie z.B. „Concordia“
Mit einem Pressebericht in der Novemberausgabe
des Deutsch-Amerikanischen Kulturcenters und Museum aus Gretna / New Orleans
erinnert die Organisation die Reisenden der Concordia an eine nachhaltige, erfolgreiche Konzert-Reise.
(bitte über den Button die pdf-Ausgabe öffnen)
Der Tradition treu geblieben
Die Concordia blickt zufrieden auf eines der aktivsten Jahre zurück
Der Gesangverein Concordia 1883
wünscht allen Freunden und Gönnern, Mitgliedern und Sängern und deren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest
und ein gesundes, neues Jahr!
2024, eines der aktivsten Jahre des Vereins neigt sich dem Ende. Nach drei Fastnachts-veranstaltungen, der 1250 Jahr Feier Abenheim, vielen Gesangsauftritten, u.a. dem Landeschorfest in Trier, dem Sommerfest der Concordia und der „Nacht der Chöre“ in Worms startete der Gesangverein Concordia vom 01. – 11.11. sein Herzensprojekt, eine Konzert-Reise nach New Orleans mit nachhaltigem Erfolg. Ziel war es neben einem Benefiz-Konzert, u.a. als Kulturbotschafter der Stadt Worms kulturelles Liedgut in anderen Konzerten, kulturellen, sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen anzudienen.
Kaum zurück, ist bei der Concordia nicht an Ruhe zu denken. Nach der Gestaltung eines „Adventsfensters“ (in Abenheim täglich an einem anderen Ort) steht nun am 17.12. um 18.30 Uhr die obligatorische Sängerweihnacht in der Festhalle an.
Nachdem letztes Jahr das Theaterspiel wegen Krankheit einiger Akteure ausgefallen ist, bleibt der Verein in diesem Jahr der Tradition treu und lädt alle Mitglieder und Freunde des Vereins sowie Interessierte zur öffentlichen Weihnachtsfeier am 22.12. um 16.00 Uhr herzlich in die Festhalle Worms-Abenheim ein. Was gibt es Schöneres als zwei Tage vor Heiligabend die Weihnachtsstimmung aufzunehmen, Weihnachtslieder zu hören oder mitzusingen und den erwachsenen Laienspielern zu lauschen: „Wehe, wenn`s ein Junge wird!“ Anders als sonst die Jahre will der Verein auch mit der diesjährigen Tombola überraschen.
Wer noch keine Geschenke hat, könnte auch Karten zu einer der beiden Fastnachtssitzungen des Gesangverein Concordia am 22.02. oder 01.03.25 in der Festhalle in Erwägung ziehen. Dort findet auch der Kinderkräppelkaffee am 23.02.25 statt.
Viele Interessierte wollen nicht nur bespaßt werden, sondern selbst bei den Vereinsaktivitäten mitwirken. Wie lässt sich sonst der diesjährige Zuwachs der Mitgliedschaften um bis jetzt 23 begründen? – Concordia – Chor and more
Der „Kulturbotschafter der Stadt Worms“
mit nachhaltigem Erfolg aus den USA zurück
Nicht nur für den Chor selbst – auch für sein großes und begeistertes Publikum – war die Reise mit ihren Konzerten ein ganz besonderes Erlebnis.
Benefiz-Konzert für die beiden Kirchengemeinden St. Joseph (katholisch) und Salem (evangelisch) in Gretna, New Orleans - in der St. Josephs Kirche
Der Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim e.V. hat seine Ziele während der Konzertreise in und um New Orleans, USA, gemäß Vereinszweck voll erfüllt und ist wieder zufrieden am 11.11. in Deutschland gelandet. Die Reise hatte der Pressereferent des Vereins zusammen mit Patricia Lacoste aus New Orleans im Zeitraum der letzten 18 Monate geplant und organisiert.
Dank einiger großzügiger Spender, Banken und Stiftungen, konnten die Sänger und mitreisenden Mitglieder den größten Teil der Reisekosten selbst finanzieren. Nicht allen Reisenden war zunächst zu vermitteln, dass es sich bei der Reise nicht um Urlaub, sondern vorwiegend um Singen bei mehr als 13 Auftritten u.a. bei kulturellen, sozialen und gemeinnützigen Veranstaltungen geht, um die Musik zu fördern und den zahlreichen Zuhörern kulturelles Liedgut anzudienen, um wenigstens zeitweise eine Freude zu bereiten.
Am Folgetag der Ankunft war den Sängern noch nicht klar, wie die Südstaatler in „Big Easy“ (New Orleans), einem Schmelztiegel aus mehr als 100 Nationalitäten, auf ihren Gesang reagieren würden. Das Flair im French Quarter war vollkommen ungewöhnlich. Kein hektisches Treiben wie in München oder Frankfurt, keine ständigen Polizei- und Feuerwehrsirenen wie in New York, sondern absolute Ruhe in teilweise vollen Straßen am Wochenende wie auf dem Festplatz während des Backfischfestes. Auffällig war nur die Musik, die im Vorbeigehen aus unzähligen Bars zu vernehmen war. Gewöhnungsbedürftig waren auch die zahlreichen Musikbands, die mitten auf der Straße, umringt von Besuchern der Stadt, Jazz, Dixi oder Zydeco (Cajun-Musik) spielten, meist in der Nähe der Bourbon Street oder rund um den Jackson Square.
Ein Grund mehr, mal die Stimmen des Chors auch in der Öffentlichkeit zu testen. Waren es südlich des Jackson Square an der Treppe zum Mississippi bei fließendem Verkehr zunächst nur ca. 40 Zuhörer, so sammelten sich in einer ruhigeren Seitenstraße gegenüber Lafitte`s Blacksmith Bar spätestens mit dem zweiten Song der Sänger schnell ca. 150 Zuhörer, die aus der Bar kamen oder einfach stehen blieben und Handy-Aufnahmen machten, während Klaus Boxheimer, unser Dirigent, unter Einsatz seines Lebens, von der Straßenmitte aus die Truppe mit schwungvollem Körpereinsatz zu dirigieren versuchte. Entgegen deutscher Verkehrsverhältnisse, zeigten die Fahrer in New Orleans Einsicht, drehten die Scheiben herunter und filmten ebenfalls. Spätestens mit den freudigen und fordernden Zurufen des zufriedenen Publikums war der Chor in Big Easy angekommen und bereit, seinen Verpflichtungen nachzukommen.
Das erste große Benefiz-Konzert am 03. November in der St. Josefs Kirche in Gretna bei New Orleans wurde unter der Verantwortung des German-American Cultural Center and Museum für eine katholische und evangelische Kirchengemeinde organisiert, die mit den Erträgen aus den Spenden des Konzerts ihre Kirchenprojekte finanzieren wollen. Zu diesem Konzert war auch der Vertreter der Wormser Städtepartnerschaft aus der Stadt Mobile, Alabama geladen.
Schon beim Einsingen vernahmen die sensibilisierten Sänger eine bisher nie vernommene Akustik, so als würde jeder einzelnen Ton auf einem Tablett durch die Kirche getragen werden. Mit jedem weiteren Kirchenbesucher stieg die Anspannung, die sich letztlich mit dem „8. Psalm“ entlud. Obwohl die Kirche an diesem Montag nicht gefüllt war, putzten die Zuhörer mit jedem weiteren Lied taktvoll mit dem Gesäß die Kirchenbänke blank. Der zufriedene Dirigent schien im Rauch der Klänge vollkommen die Zeit verloren zu haben, denn er beendete das Konzert erst nach ca. 110 Minuten ohne Pause. Dem tosenden Applaus folgten ein Händeschütteln und Danksagungen begeisterter Zuhörer. Dass sich aus diesem Publikum einige anhängige Fans formierten, die uns zu den nächsten größeren Konzerten folgen würden, war uns erst Tage danach bewusst geworden. Sie hatten noch nie einen Chor erlebt, der während der gesamten Veranstaltung ohne Technik, Piano und die Sänger ohne Noten aufgetreten waren. Begeistert beobachteten sie immer wieder den Dirigenten, der sich vor dem Singen ein Metallteil (eine Stimmgabel) auf den Unterarm schlug und danach den Sängern die richtigen Töne entlockte.
Am 4.11. wurde der Concordia mit einem 40-minütigen Konzert in der ältesten Kathedrale in den USA, der St. Louis Kathedrale in New Orleans, nach der Messe, eine besondere Ehre zuteil, weil das Singen Externer normalerweise dort nicht erlaubt ist. Die Kirchenbänke füllten sich mehr und mehr, da wir neben den Veröffentlichungen der Informationszentren der Stadt auch unmittelbar vor der Messe Flugblätter verteilten. Selbst Besucher aus Heidelberg, die gerade die Kathedrale besuchten, waren angetan von unserem Gesang. Andere Begeisterte, überwiegend aus USA, schüttelten uns noch am Nachmittag auf dem Schaufelraddampfer zufrieden die Hände.
In den nächsten Tagen folgten ca. 40-minütige Gesangsauftritte in unterschiedlichen Altenheimen, im Veteranen Heim und in einer Kinderklinik in New Orleans und in einem Altenheim in Mandeville, nördlich des Lake Ponchartrain. Ob die Auswahl des urtypischen deutschen Liedguts bis hin zu modernen Songs in die Ohren ehemaliger Auswanderer und deren Nachkommen in New Orleans richtig war, konnte man nur annehmen. Spätestens mit jedem weiteren Auftritt und Blick in die Augen der Heimbewohner wurden wir belohnt. Tränen rollten, Lieder wurden mitgesungen und Erinnerungen an alte Zeiten wurden geweckt, weil einige
Geschafft: 45 Minuten Einsingen + 110 Minuten Konzert ohne Pause. Teilweise schon der Kleidung entledigt; kurze Pause vor der St. Josephs Kirche
Bewohner schon mal in Deutschland waren. Bei der anschließenden Kommunikation und beim Hände-schütteln wollte man sie nicht mehr loslassen. Eine Dame bedankte sich sogar mit Küsschen. Eine Welle der Dankbarkeit trug uns zu den Ausgängen, durch welche die eine oder andere Bewohnerin gerne mit deutschen Anmerkungen gefolgt wäre. Selbst im Kinderkrankenhaus waren die Zuhörer bester Laune, spätestens beim Song „Down by the Riverside“. Mitswingende Ärzte und Krankenschwestern vor den Augen unseres Solisten, ließen ihn beinahe den Text „Kleiner Teddybär“ vergessen.
Bei allen genannten Veranstaltungen waren die Zuhörer mit der Liedauswahl und deren Erläuterungen durch unseren ehrgeizigen Dirigenten Klaus Boxheimer und seiner gekonnten visuellen Art zu dirigieren, zufrieden.
Vor den letzten zwei Konzerten bedankte sich der Chor bei Patricia Lacoste und der Lacoste Foundation für die großartige Unterstützung in der Organisation, die Einladung in die USA sowie für Spenden beim Benefiz-Konzert mit einem Hauskonzert. Das fast familiäre Treffen entzückte alle Besucher – sogar zum Mitsingen bekannter Songs - und führte bei emotionalen Höhepunkten sogar zu rührenden Situationen. Spätestens mit der Ehrung der drei Aktiven und Auszeichnung zu Ehrenmitgliedern der Concordia, fühlten sie sich endgültig in die Familie der Concordia aufgenommen. Pat´s Bruder schwärmte noch am Folgetag in einem an die Sänger übergebenen Brief von: … seine Freude, vor 50 Jahren Deutschland kennengelernt zu haben und zu sehen, mit welcher Leidenschaft und Gabe, Talent und Engagement die Concordia-Sänger aufgetreten seien und dass sie für diese Reise und deren Ziele so viel Geld aufgebracht hätten …
Beim Abschlusskonzert war der Konzertsaal im „Deutschen Haus“ in New Orleans fast vollkommen gefüllt. Viele Besucher von anderen Stätten hatten während der Woche angekündigt, zu diesem Konzert zu erscheinen, selbst die Managerin unseres Hotels. Auch hier hatte unser Dirigent mit der Liedauswahl aus ca. 43 Songs, die wir in dieser Woche in unterschiedlichen Veranstaltungen darboten, die richtige Auswahl getroffen. Spätestens nach Songs wie „Mit 66 Jahren“ und „Über den Wolken“ sowie Acapella und einigen englisch-sprachigen Songs wollte man den Chor nicht mehr von der Bühne lassen. Danach folgte wie so oft das wohltuende Bad in der Menge. Lobeshymnen bestätigten uns, der Concordia, dass wir mit dieser Reise alles richtig gemacht hatten. Zurufe einer ca. 85-Jährigen „I would like to marry you!“ und die Aussage eines Clubmitgliedes des Deutschen Hauses „Ich bin nun schon 50 Jahre hier, aber so etwas habe ich noch nie gehört!“ motivieren uns, auch künftig Menschen in sozialen und sonstigen Einrichtungen Freude am Liedgut zu spenden.
Unser nachhaltiger Erfolg wird auch damit begründet, dass wir seitens Managements des Deutschen Hauses angefragt wurden, ob wir ggf. als Kulturbotschafter zum 100-Jährigen in 2029 in New Orleans singen könnten. Im Zusammenschnitt war die Concordia schon unmittelbar nach Konzertende auf youtube zu sehen und zu hören. Concordia – Chor and more.
Wertvolle Projekte in unserer Stadt
Wir freuen uns außerordentlich, dass die Stiftung RWE für Worms unser gemeinnütziges Projekt als förderungswürdig anerkannt hat. Unsere geplanten Gesangsauftritte und Konzerte in USA, New Orleans und Umgebung im November 2024, in Kirchen, Altenheimen, Veteranenheim und Kinderkrankenhaus sowie bei Deutsch-Amerikanischen Gesellschaften und deren ehemaligen Auswanderern und Nachkommen haben offensichtlich überzeugt.
Concordia erneut in Feierlaune
Es ist wieder so weit, der Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim e.V. freut sich, Sie als Gäste, im Zeitraum 16. – 19.08.24 anlässlich der Abenheimer Kerwe im Weingut Boxheimerhof begrüßen zu dürfen!
Verbringen Sie wie gewohnt schöne, gemütliche Stunden, bei guter Unterhaltung mit Freunden und Bekannten. Für das leibliche Wohl ist bei der Concordia wie immer gesorgt.
Teilen Sie mit uns die Begeisterung an unterschiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Programmpunkten:
Freitag, 16.08. ab 19.00 Uhr geöffnet. Es unterhält Sie unser bekannter DJ „M.o.M“
Samstag, 17.08. ab 17.00 Uhr geöffnet. Später spielt die Live-Band „Mighty Balls“, mit Thorsten Büttler, Wolfgang Späth, Gert Bickel und Oliver Büttler. Sie spielen seit nunmehr 10 Jahren, mit der Erfahrung einer Vielzahl von Auftritten zusammen, um Lieder aus einem umfassenden Repertoire mit vielstimmigem Gesang zum Besten zu geben, die ihnen in erster Linie selbst Spaß machen und die in kein Genre passen. Die vier aus Abenheim haben mit Cajon, Akustikgitarre und Bass immer gute Laune im Gepäck.
Sonntag, 18.08. ab 17.00 Uhr geöffnet.
Später spielt
Julian Thome, der bereits als Teenie mit TV-Stars wie Max Buskohl, Meat Loaf-Keyboarder Martin Gerschwitz, Star-Gitarrist Andy Susemihl oder regionalen Acts wie Renee Walker auf der Bühne stand. Darüber hinaus produzierte er seine Single „Being Alone“ (bekannt durch Radio Regenbogen) zusammen mit Elton John-Entdecker Stuart Epps, der auch schon für Chris Rea und Robbie Williams verantwortlich war. Julians Album „Coming From Home“ hat sich im Jahr seines Erscheinens auf Platz 46 der deutschen Amazon-Pop-Charts platziert.
Mit seiner Gitarre und einer Stomp Box präsentiert der Sänger eigene Songs sowie Arrangements von anderen Künstlern wie The Hooters, Dire Straits, Eric Burdon oder Tom Odell.
Seine Show umfasst radiotaugliche Hits wie "I'm On Fire", energetische Soul-Nummern wie "Stand By Me" aber auch packende Balladen wie "Room With A View" und "Private Emotion" (Platz 1 in den Amazon-Folk-Charts).
Neben Julian's authentischer Performance und einer subtilen Lichtshow wird auch Nebeltechnik verwendet um das Feeling von großen Bühnen in kleinere Locations zu transportieren.
Montag, 19.08. ab 10.00 Uhr geöffnet. Wer diesen Frühschoppen der Concordia nicht kennt, hat die Kerwe verpennt! Neben dem klassischen Speck mit Eiern gibt es auch Fassbier.
Die Concordia ist dieses Jahr in besonderer Feierlaune, was heißt, dass es bei allen Vorhaben viele Helfer gefordert sind, die sich bereitwillig in die Arbeit stürzen. Dafür sagt der Vorstand nochmals herzlichen Dank!
Der Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim e.V. lädt erstmals zu einem öffentlichen Sommerfest am 14. Juli 2024 im Weingut Best, Zum Berg 40, ein.
Der Termin ist deshalb vorteilhaft, weil die Sommerferien gerade begonnen und einige Familien bereits die Koffer gepackt haben, um zum Wochenbeginn abzureisen. Da ist naheliegend, dass die Küche „kalt“ bleibt und der Sonntag in vollen Zügen mit der Familie genossen werden kann.
Die Concordia ist ab 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchenbuffet vorbereitet. Wie gewohnt und erwartet, wird auch der Chor einige Lieder singen.
Gegen Abend gibt es Gutes vom Grill.
Eine weitere Überraschung wird es bei der großen Tombola geben. Andreas Humann wollte noch nichts verraten, aber mit einem Schmunzeln sagte er, dass es bisher noch nie so viele Gewinne gegeben habe. Die Gewinnquote scheint recht hoch zu sein.
Den Sonnenuntergang können die Gäste mit einem „coolen“ Getränk genießen.
02. Juni 2024
After Work Treffen der Concordia
Ungezwungene Gespräche bei Brotzeit und Bier
Die Concordia ist kein Betrieb, aber dennoch betriebsam, wenn es darum geht, ihren Mitgliedern und Gästen etwas zu bieten. Gerade noch überraschte der Gesangverein mit einer Konzertreise in die USA im November 2024 – eine Teilnahme während der 3-tägigen 1250-Jahr-Feier in Abenheim an Pfingsten war ohnehin obligatorisch – ist auch schon der nächste Termin in Vorbereitung: Donnerstag, der 13.06.24, ein „After Work Treffen“ ab 16.00 Uhr am Summstein, nahe der Klausenberg-Kapelle.
Ein solche Einladung spricht die Concordia erstmals aus und damit trifft der Vorstand auch mit dieser Veranstaltung und dem anschließenden Sommerfest des Vereins am 14.07.24 genau „ins Schwarze“, wie die vielen Infostand-Besucher an Pfingsten in den Interviews bestätigten.
Das „After Work Treffen“ bietet der Gemeinschaft aus jung und etwas älter, ungezwungen und weitblickend Gesprächsthemen zu Wirtschaft, Politik, Aktuelles, auch aus dem Ort, usw. zu führen und Meinungen austauschen. Selbstverständlich werden Maßnahmen gegen einen trockenen Hals oder aufkommenden Hunger getroffen.
Insofern freut sich die Concordia auf endlich herrliches Wetter, gute Laune und gute Gedanken, der ggf. jungen Rentner sowie auch den einen oder anderen Schwank erfahrener, älterer, ehemaliger Beschäftigter aus deren Arbeitsleben.
Sollte es allerdings wieder regnen, fällt die Veranstaltung aus.
25. April 2024
05. März 2024
Kaum war es in Abenheim nach der Fastnacht etwas ruhiger geworden, gab es bei der Concordia einen weiteren Höhepunkt: das Sängerwochenende am 02. u. 03. März 2024. Die Insider wissen schon, dass es dabei um ein hocheffizientes Gesangstraining bzw. Stimmbildungsseminar geht. Deshalb freuten sich insbesondere auch die neuen Sänger auf ihre ersten Trainingsstunden im Kreise der erfahrenen Sänger.
Der äußere Rahmen bildete dieses Mal keine Burg und für Romantik war auch wenig Zeit, doch das Vereinsheim des FSV Abenheim, Haagweg 4 in Worms-Abenheim, welches die Sänger beherbergte, liegt ebenfalls auf einem kleinen Hügel, eingebettet in Weinbergen. Da die unterschiedlichen Stimmlagen teilweise zeitversetzt trainierten, gab es zwischenzeitlich auch mal die Möglichkeit, sich in der frischen Brise zu bewegen; nicht jedoch für den Dirigenten Klaus Boxheimer, der im gesamten Trainingszeitraum mit Kopf, Herz und Hand durchhalten musste.
Wie immer sorgten die Verantwortlichen des Vereins mittags und abends für das leibliche Wohl. Auch die Organisation gab kein Grund zur Kritik. Bis die Letzten ihr Essen einnehmen konnten, kamen die Ersten schon wieder zum Nachschlag. Viele Sänger freuten sich schon auf das jährliche Event, denn das Training erfolgte fast in voller Einsatzstärke. Einige sollen sich sogar schon vor dem Ereignis nach einer Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück erkundigt haben. Die Laune der Sänger war gut und die Veranstaltung ein voller Erfolg.
05. Februar 2024
Bild: Markus Schumacher
Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim feiert „Rock am Klausenberg-Revival“
Im Rahmen Ihrer diesjährigen Fastnachtssitzung lies der Gesangverein Concordia aus Abenheim ein ursprünglich vor mehreren Jahren an der Kerwe gestartetes Festival wieder zu neuem Leben erwecken: „RaK – Rock am Klausenberg“.
Nicht nur die Tanz- und Gesanggruppen setzten das Motto in närrischer Weise um. Nein, auch der Elferrat verwandelte sich in Legenden des Rock und verlieh dem Festival „Glamour“.
So konnte Sitzungspräsident Udo Lindenberg (Frank Holzemer) die Gäste mit Gitarren-Riffs und Ritz-am-Baa zu einem rockigen, vierfarbbunten Abend einladen.
Kokolores
Nach dem Einzug des Elferrats begleitete die Garde das alte und neue Prinzenpaar Jenny II. und Mirco I. inklusive ihres erfahrenen Sekretärs Willi Humann auf die närrische Bühne unter tosendem Beifall der Narrenschar.
Zu Beginn suchten die Festival-Reporter Michelle und Sebastian Humann den Kontakt zu den vermeintlich anwesenden Promis, um ihnen ihre neuesten Geheimnisse zu entlocken. Vorbereitet auf B-Promis, kam aber schnell die Erkenntnis, dass ein privater Festivalbesuch mehr Ihrem Geschmack entspricht und sie darin eher ihre Berufung sehen. Mit der Raffinesse einer Frau, brachte Michelle ihren Sebastian dann auch geschickt dazu, das Zelt alleine aufzubauen.
Mit Helau begegnet Daniel Humann dem närrischen Auditorium in Würde, um dann zu verkünden, dass er auch direkt schon wieder gehen würde. Er sei nur gekommen fix, um Bescheid zu sage, er mach heut nix. Wegen dies und das, und Bau und Kind, er für mehr halt keine Zeit grad find. Letztlich gab er dem Druck der „Uiuiui´s“ nach und ließ sich doch zu einem Vortrag hinreisen.
Gesang
Timo Jakob, mit viel Fastnachtserfahrung bei der Concordia, trat erstmalig als Solo-Künstler an. Er erklärte die komplexen Unterschiede zwischen Mann und Frau und vermittelte musikalisch auf seiner Gitarre Lebensweisheiten, welche insbesondere den männlichen Zuhörer das Leben deutlich einfacher machen könnte. Nicht zuletzt, dass Höflichkeit oftmals zu einem besseren Ergebnis führe als die Wahrheit. Die begeisterte Reaktion des Publikums zeigte, dass sich dieses sehr wohl in den geschilderten Fällen wiedererkannt hatte.
Als fester Bestandteil der Concordia-Sitzungen hoben die Wäschbachlerchen als Show-Band in Blues-Brothers-Manier, mit Texten von Oliver Büttler und unter der musikalischen
Leitung von Thorsten Büttler, die Stimmung auf das nächsthöhere Level. Da sich aus finanziellen Gründen offensichtlich die Stadt außer Stande sieht wichtige Investitionen zu tätigen, hat man sich kurzerhand als Show-Band auf den Weg gemacht, um die nötigen Gelder durch Auftritte zusammen zu bekommen. Hierin enthalten waren auch die Ratschläge der „Alten und Weisen“, insbesondere keine Frau aus Herrnsheim oder Gundheim zu wählen.
Nicht weniger wegzudenken bei der Concordia sind die fünf Mann der Schoppepetzer, unter der Leitung von Hartmut Kloster, welche Ihre Erfahrungen aus Ihrem Besuch beim Rockfestival in Wacken zum Besten gaben. Hierbei wurden u.a. zu Melodien wie „Purple Rain“ der nicht enden wollende Regen, oder aber zur „Weihnachtsbäckerei“ die handfesten Auseinandersetzungen geschildert.
Als dann Thorsten und Oliver Büttler mit einem neuen Fastnachts-Hit zum Mitsingen animierten, war die Stimmung am Höhepunkt.
Tanz
Die Prinzengarde der GdAV, unter Leitung von Nadja Schlawin eröffneten die tänzerischen Darbietungen des Abends. Neben den Gast-Tanzgruppen Zabbattas aus Bechtheim, welche zum „Breaking Free“ animierten, und der Gruppe Remix aus Mörstadt mit Ihrem zauberhaften Tanz „Africa“, begeisterten auch die vereinseigenen Tanzgruppen. Nach vielen Jahren ohne, konnte erstmalig wieder ein gemischtes Ballett, unter der Leitung von Sina Müller auf der Bühne begrüßt werden, welches dann auch gleich zu einem Mix aus Rock & Pop glänzte. Die Crazy Maniacs ließen sich ebenfalls vom Motto der Sitzung motivieren und führten, geleitet von Michelle Göbel und Laura Becker Rockabilly und Rock zusammen. Als Space-Warrior nahmen die Awesome-Dancers, angeführt von Lea Konrad, das Publikum mit auf eine galaktische Reise. Den Abschluss und Höhepunkt der Concordia Sitzung boten das Concordia Männerballett unter der Leitung von Christian Vierheller. Mit einem Video eingestimmt, wurden die Gäste mit einer fantastischen LED-Tanzshow ins Finale geführt, mit dem das „närrische Rock-am-Klausenberg-Festival“ sein würdiges Ende fand.
Technik: Jonas Bauer, db-sound-n-light
Musik/Kapelle: Bianca u. Helmut Hassemer vom Duo Flamingo
Organisation: Michael Diehl, Karl-Heinz-Diehl, Thorsten Büttler, Frank Holzemer
Maske: Nadja Schlawin
15. Januar 2024
Bild: Markus Schumacher
Abenheim “steht wieder Kopf” und die fastnachtstreibenden Abenheimer Vereine befinden sich Mitten in den letzten Vorbereitungen auf ihre bevorstehenden Veranstaltungen.
Einer dieser Vereine ist der Gesangverein Concordia 1883, der seine Fastnachtsitzungen schon seit 1970 durchführt. Wenngleich der Gesang das zentrale Thema im Verein ist, so zählt die Fastnacht doch zu einem Highlight im Concordia-Vereinsleben und wird als Brauchtum von Jung und Alt weiter gepflegt.
Unter einem jährlich wechselnden Motto stellen die Concordia-Narren ein buntes und stimmungsvolles Programm aus Kokolores, Tanz und Gesang zusammen, in dem die gute Laune im Vordergrund steht, jedoch künstlerischer Anspruch und Qualität nicht zu kurz kommen.
Genau so begründet der “Steuermann” der Concordia-Fastnacht, Frank Holzemer (H.) das Alleinstellungsmerkmal dieses Abenheimer Gesangvereins in einem Interview mit dem Pressereferenten (PR.) des Vereins.
Frank, der ausgerechnet als gebürtiger Herrnsheimer eine Abenheimerin heiratete, löste 2019 den vorherigen Sitzungspräsidenten Thorsten Lischka ab und hat schon ab Ostern einen erhöhten Pulsschlag, wenn es um die Vorbereitungen der Fastnacht geht.
H.: Ähnlich wie bei anderen Vereinen bin nicht ich der „Macher“, sondern das historisch gewachsene Fastnachtsgremium, besetzt aus den führenden Köpfen der Gesangs- und Tanzgruppen, der einzelnen Aktiven sowie den Helfern der Organisation. Die harmonische Runde startet mit der Nachbesprechung der zuletzt durchgeführten Fastnachtsveranstaltungen und bringt da bereits neue Impulse und Ideen für die neue Kampagne mit. So kommt es dann auch, dass unsere Sitzungen jedes Jahr unter einem anderen Motto stehen, welches wir im Bühnenbild und in den Kostümen des Elferrats, aber auch im einen oder anderen Programmpunkt aufgreifen. Und da waren schon einige tolle Sachen dabei.
PR.: Wie kommt ein Herrnsheimer, quasi „e Gellerieb“, eigentlich zur Abenheimer Fastnacht?
H.: Da meine Mutter in der Herrnsheimer Frauenfastnacht lange Jahre aktiv war, wurde ich früh mit dem Narren-Virus infiziert. Nach meinem Umzug nach Abenheim nahm mich ein Arbeitskollege mit zur Concordia Fastnachtssitzung und ein Jahr später, 2004 saß ich dann schon im Elferrat.
PR.: Wie kommt ein Herrnsheimer, quasi „e Gellerieb“, eigentlich zur Abenheimer Fastnacht?
H.: Da meine Mutter in der Herrnsheimer Frauenfastnacht lange Jahre aktiv war, wurde ich früh mit dem Narren-Virus infiziert. Nach meinem Umzug nach Abenheim nahm mich ein Arbeitskollege mit zur Concordia Fastnachtssitzung und ein Jahr später, 2004 saß ich dann schon im Elferrat.
PR.: Welchen Stellenwert hat die Fastnacht für Dich?
H.: Einen sehr hohen. Ich liebe den Kokolores und die ausgelassene, aber dennoch harmonische närrische Stimmung. Es macht Spaß, mit Jung und Alt, mit Neuem und Altbewährtem immer wieder ein buntes Programm auf die Beine zu stellen. Ferner ist es mein Ziel den Staffelstab der Fastnacht weiter zu tragen, junge Talente zum Mitmachen zu animieren und die Brauchtumspflege so fortzuführen. Und der Applaus unseres Publikums ist der Motor für die nächste Fastnachtsaison.
PR.: Was sind Deine Ängste i.Z.m. einer Fastnachtssitzung? Worin liegt die größte Herausforderung?
H.: Angst wäre wohl zu weit gegriffen, aber die Befürchtung, dass sich nicht mehr genügend Nachwuchs findet, und dass das Interesse an den Fastnachtsveranstaltungen und -sitzungen so weit zurückgeht, dass das Fortbestehen unseres Brauchtums nicht mehr möglich ist, besteht schon. Auch die verschärften Rahmenbedingungen der letzten Jahre, wie Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, machen es von Jahr zu Jahr schwieriger entsprechende Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und somit am Leben zu halten. Auch die Finanzierung solcher Veranstaltungen wird nicht einfacher. Einerseits weil auch für uns vieles teurer wird und die Kosten deutlich steigen, und andererseits das Publikum verstärkt aufs Geld schauen muss und somit Preiserhöhungen nur bedingt umsetzbar sind. Letztlich bleibt nur die Zusatzfinanzierung über Sponsoren, was aber auch immer schwerer wird. In Summe liegt darin die Herausforderung. Und umso schöner ist es dann für uns, wenn wir es letztlich wieder geschafft haben!
PR.: Was war bisher Dein schönstes Erlebnis?
H.: Normalerweise führe ich als Sitzungspräsident mit kurzen Reden möglichst humorvoll auf der Grundlage des aktuellen Mottos durch das Programm. Ich bin nicht der Sitzungsmittelpunkt. Aber hin und wieder trat ich selbst schon als Büttenredner auf. Dabei stand ich 2015 mit einem Vortrag meiner verstorbenen Mutter als Stewardess in der Bütt, wofür ich damals von der WZ den Jokus erhielt. Aber auch an die Umsetzung mancher Mottos denke ich sehr gerne zurück, z.B. als der Elferrat als Muppet-Show auftrat oder was unser Männerballett im vergangenen Jahr als „Superhelden“ auf die Bühne brachten.
PR.: Es gibt doch sicher so kleine Geschichten am Rande. Möchtest Du mir mal die ein oder andere erzählen?
H.: (schmunzelt) Bei einer Büttenrede als Wirtsfrau ist mir beim Bücken unmittelbar vor dem Auftritt der Reißverschluss meines Kleides gerissen. Ein anderes Mal wurde mir bei meinem Vortrag, bei dem ich sehr viel trinken musste, der Apfelschorle gegen Wein ausgetauscht. In diesen Momenten wünscht man sich was anderes, aber im Nachhinein kann man darüber lachen. So soll das auch sein.
PR.: Was sieht der Gast bei einer Sitzung nicht, ist aber ein großer Aufwand für Dich und Deine Mitstreiterinnen und Mitstreiter?
H.: Es ist der Übungsaufwand, teilweise ganzjährig, insbesondere der Tanz- und Gesangsgruppen sowie das Schreiben und Dichten der Texte und das Erstellen der Kostüme. Aber auch die Organisation vor und während der Sitzungen, sei es Bühnenbild, Technik, Schminke oder die Verpflegung der Aktiven. Hierfür werden Jahr für Jahr viele Gleichgesinnte benötigt, welche Ihre Zeit und Energie in dieses Hobby stecken, um uns und unseren Gästen eine schöne Zeit zu bereiten.
PR.: Ich höre immer wieder heraus, dass Du Dich nicht als „Steuermann“ der Concordia-Fastnacht sehen möchtest?
H.: Das ist richtig, denn unsere Fastnachtsveranstaltungen sind eine Leistung des gesamten Teams vor, hinter und auf der Bühne. Ich bin nur ein Teil dieses Teams. Einzelne hier zu nennen, würde der Teamleistung nicht gerecht werden, aber als Gesangsverein sind wir natürlich froh und stolz mit den „Wäschbachlerchen“ und „Schoppepetzern“ das Kernthema des Vereins auch bei der Fastnacht zum Besten bringen zu können.
Der Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim e.V. lädt ein: zur 1. Fastnachtssitzung am Samstag, den 03.02.24 und 2. Sitzung am Samstag, den 10.02.24 jeweils um 19.33 Uhr (nur noch wenige Karten) in die Festhalle Worms-Abenheim. Eintritt € 12,00.
Karten gibt es im „Blütenwerk“, Rathausstr. 9, in Abenheim, Tel. 0157 / 582 104 68 Öffnungszeiten: Mo.- Fr. von 08.30 – 12.00 und 15.00 – 18.00 Uhr sowie Samstag von 08.30 – 13.00 Uhr (Mittwoch geschlossen).
Außerdem findet am Sonntag, den 04.02.24 um 14.11 Uhr eine Kinderfastnachtsparty in der Festhalle statt. Eintritt € 3,50.
Gesangverein Concordia 1883 Worms-Abenheim – Chor and more